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Ferenc - Fricsay - Gesellschaft                                                                                 

Über Jahre hinweg faszinierte Lutz von Puffendorf das musikalische Vermächtnis von Ferenc Fricsay. Es drängte ihn recht viel über dessen Persönlichkeit und Leben zu erfahren, er studierte den musikalischen Nachlass. Je weiter er in die Details eindrang, desto grösser wurden Faszina-tion und Antrieb und so wandte er sich an die Witwe Silvia Göhner - Fricsay.

Von seiner Einstellung und seinem Enthusiasmus beeindruckt, gab die Witwe ihm die Möglichkeit persönliches Material einzusehen. Lutz v. Puffendorf erfuhr von ihr über künstlerische Erleb-nisse, persönliches Umfeld und vor allem auch Details über die musikalischen Vorstellungen Fricsays. So hatte er nicht nur distanzierten Einblick in die musikalische Hinterlassenschaft, son-dern schöpfte aus der persönlichen Verbindung zu Silvia Göhner - Fricsay eine weiträumiges Wis-sen über die Privatperson, den Künstler, sein Zuhause und seinen Freundeskreis. Eine bemer-kenswerte Freundschaft entstand.

Silvia Göhner - Fricsay bot ihm Hand und unterstützte das Vorhaben die Ferenc-Fricsay-Gesell-schaft zu gründen, welche im November 1974 statt fand.

Leitgedanken und Aufgabe der Institution:


Die vornehmliche Aufgabe der Institution sollte es sein, das künstlerische Lebenswerk Fricsays in der weiteren Musikgeschichte als musikpädagogische Verpflichtung gegenwärtig zu halten.

Diesem Kerngedanken wurde Lutz von Puffendorf mehr als gerecht. Sein Verdienst ist es, dass bis zum heutigen Tag die musikalisch eindrückliche Leistung Fricsays einem breiten Publikum gegenwärtig geblieben ist. Durch v. Puffendorfs Einsatz, seine beharrlichen Recherchen und unermüdliches Drängen, brachte die Deutsche Grammophon Gesellschaft über Jahre verteilt immer wieder „vergessene Einspielungen“ oder „Mitschnitte“ auf den Markt, ebenso Neuauflagen.  

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